Jan Peeters, in der Mitte seines Lebens, desillusionierter Sportjournalist bei der Düsseldorfer Volkspost, steckt unter einem wolkenverhangenen, regnerischen Novemberhimmel im Stau. Er ist unterwegs zu einer der langweiligen Veranstaltungen, über die er berichten soll.
Plötzlich kommt Bewegung in sein Leben. Die nur leicht bekleidete Vera, auf der Flucht vor zwei miesen Typen, setzt sich zu Peeters in den Wagen und verriegelt die Tür ... Wie ein Spielball wird Peeters von der Geschichte vorangetrieben. Bald widerwillig, bald seiner Neugier folgend, ist er den dunklen Mächten der Düsseldorfer Halb- und Unterwelt ausgesetzt. Sie reicht von den Niederungen der Killerexistenzen Bodo und Yeti über den Gangsterboss Boyle bis hin zu dem feinen Direktor einer Giftgasschieber-Fabrik. Spielsucht und Erpressung, Mord und Totschlag, Angst, List und Verschlagenheit, wirtschaftliche Interessen und raffiniert kalkulierte private Rache sind die Triebkräfte, welche die Menschen hier antreiben. Am eigenen Leid erfährt Peeters, was dem Roman als Motto vorangestellt ist: »In diesem Milieu muß man einstecken können, wenn man sich behaupten will, und keine Demütigung kann so schlimm sein, als wenn du dir vorwerfen müßtest, du hättest nicht versucht, wieder aufzustehen.« (Christoph Daum, Fußballtrainer)