Valentin Senger
Kurzer Frühling

Autobiographie
1984. 344 Seiten. Gebunden

ISBN 9783250100287

Der »Kurze Frühling« erinnert an die Hoffnungen, die sich mit der Kapitulation verbanden, berichtet vom Traum einer besseren, sozialistischen Gesellschaft und von der »Trauer um einen verlorenen Traum«.

Die Nachkriegszeit und die 1950er Jahre sind das Thema von »Kurzer Frühling«, der packenden und erstaunlichen Geschichte des Journalisten und Mitglieds der Kommunistischen Partei Deutschlands. Aus seiner Sicht, von unten also, aus der Perspektive derer, die aufzubauen hatten und doch schon wieder die Verlierer waren, berichtet Valentin Senger über das Entstehen der beiden deutschen Staaten, die Korruption der Amtsinhaber, die Praktiken der amerikanischen Besatzungsmacht, das Entstehen der Kommunistischen Partei. Er schreibt über den kleinen Beginn freien Lebens, die Hoffnungen und Wünsche derer, die den Faschismus überlebten und nun den Schutt deutscher Weltherrschaft zu beseitigen hatten. Er tritt der neu gegründeten Kommunistischen Partei Deutschlands bei und projiziert all seine Hoffnungen auf die KPD. Sehr rasch wird er zum Außenseiter in der sich formierenden Nachkriegsgesellschaft, die Konflikte mit der Parteidisziplin folgen.




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